Backrezepte

Rezepte – Zutaten – Zubereitung

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  • Backrezepte

  1. Amaretti-Torte (Torta di Amaretti)
  2. Ananas-Creme-Torte
  3. Anna-Torte
  4. Apfeltorte mit Rosinen, Korinthen, Mandeln
  5. Brombeermaistorte
  6. Eistorte
  7. Orangencremetorte
  8. Orangen-Weincreme-Torte
  9. Ostertorte mit Orangencreme
  10. Pastinaken-Torte
  11. Philadelphia – Torte
  12. Quarktarte mit Melissengelee
  13. Quarktorte ohne Boden
  14. Randentorte (Rote-Beete-Torte)
  15. Schokoladen-Walnuss-Torte
  16. Tiramisu-Torte
  17. Torta di pane (Brot-Torte)
  18. Walnusstorte mit Preiselbeeren
  19. Blechkuchen
  20. Apfel-Quark-Kuchen
  21. Apfelkuchen mit Kokosstreusel
  22. Englischer Teekuchen
  23. Far Breton (Bretonischer Leuchtturm)
  24. Fiadone (Käsekuchen aus Korsika)
  25. Kalter Kuchen (Kalter Hund)
  26. Mohrenkuchen
  27. Schokoladenkuchen Louise
  28. Schwäbischer Traubleskuchen
  29. Schwedischer Apfelkuchen
  30. Springender Nusskuchen
  31. Vollkorn-Nusskuchen
  32. Zimtkuchen
  33. Zirkus-Kuchen
  34. Apfelecken
  35. Butter-Ringe
  36. Cognac-Scheiben
  37. Elisenlebkuchen
  38. Goldplätzchen
  39. Korinthenplätzchen
  40. Lebkuchenhäuschen
  41. Luisenkekse
  42. Nougatkipferl
  43. Punschbrezel
  44. Zimtsterne
  45. Amerikanisches Ingwerbrot
  46. Bierbrot
  47. Buttermilchbrötchen
  48. Judische Bagel
  49. Knackebrot
  50. Laugenbrezel
  51. Quarkweißbrot
  52. Roggenmischbrot
  53. Rosinenbrötchen
  54. Rustikales Vollkornbrot
  55. Vollkornbrot
  56. Pizza – Grundrezept (Hefeteig)
  57. Quark-Butter-Teig – Grundrezept
  58. Sauerteig – Grundrezept
  59. Strudelteig – Grundrezept
  60. Apfelstrudel
  61. Apfelstrudel mit Vanillesoße

 

 

Amaretti-Torte (Torta di Amaretti)

 

  • Zutaten: 1 Torte
  • 250 g Mehl
  • 1 Schuss Salz
  • 1/4 Teel. Backpulver
  • 125 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 3 Eigelb; verkloppt
  • 2 Eßl. Milch (Menge anpassen !!)
  • 250 g Harte Amaretti
  • 150 ml Amaretto
  • 1 Schuss Salz
  • 5 Eßl. Zucker

 

Zubereitung: Für den Teig Mehl, Salz und Backpulver in einer Schüssel mischen; Butter in Stücke schneiden, mit dem Mehl leicht verreiben, bis¨ eine gleichmäßig krümelige Masse entsteht; Zucker daruntermischen. ¨ Eigelb eins nach dem anderen zugeben, mit einer Kelle nur so lange mischen, bis die Masse zusammenhält. Milch beigeben und kurz zu einem weichen Teig zusammenfugen, nicht kneten! 1/2 Stunde kühl stellen.

Auswallen und eine ausgebutterte Pieform (24 bis 26 cm Durchmesser) damit auslegen, Boden dicht einstechen. Ca. 20 Minuten auf der untersten Rille des auf 200 ◦C vorgeheizten Ofens blind backen. Während des Backens nochmal einstechen. Herausnehmen und Ofen auf 150 ◦C einstellen.

Für die Füllung die Hälfte der Amaretti grob zerkleinern, auf dem Teigboden verteilen, die andere Hälfte gleichmäßig verteilen. Mit dem Amaretto beträufeln und die Pinienkerne zwischen den Amaretti streuen. Für die Meringue Eiweiß mit dem Salz steif schlagen, Zucker beifügen und weiterschlagen, bis die Masse glänzt. Masse über die Amaretti geben und glattstreichen (oder ein Muster anbringen). Ca. 25 Minuten auf der untersten Rille des auf 150 ◦C zurückgeschalteten Ofens backen.

 

 

Ananas-Creme-Torte

 

  • Zutaten für 16 Stück
  • 160 g Mehl
  • 180 g Zucker
  • 4 Eier
  • 80 g Butter oder Margarine
  • 2 Eßl. Johannisbeermarmelade
  • 1 dünner Biskuitboden ohne Rand¨
  • 2 Eßl. Weinbrand
  • 10 Scheiben Ananas aus der Dose
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver¨
  • gut 1/2 l Milch
  • Salz
  • 40 g gerostete Mandelblättchen
  • 1/4 l frische Sahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 1 Eßl. gehackte Pistazien

 

Zubereitung: Mehl, 50 g Zucker, 1 Eigelb und kalte Butter oder Margarine rasch zu einem glatten Teig verkneten. 30 Minuten kaltstellen. Dann auf dem Boden einer Springform (26cm) ausrollen, mehrmals einstechen.

Bei 200 Grad etwa 20 Minuten backen. Sofort vom Blech lösen, abkühlen lassen. Mit Johannisbeermarmelade bestreichen, Biskuitböden darauflegen, gut andrücken und mit Weinbrand beträufeln. Ananasscheiben abtropfen lassen. Puddingpulver mit 3 El. Milch und 3 Eigelb verquirlen. 4 Eiweiß steif schlagen. Dabei 100 g Zucker einschlagen. 1/2 l Milch mit 1 Prise Salz und 1 El. Zucker aufkochen. Puddingpulver einrühren. Eischnee darunterheben. Pudding kurz aufkochen.

Etwas Creme auf den Tortenboden streichen. 7 Ananasscheiben darauflegen. Springformrand mit einem Alufolienstreifen auslegen, darüber setzen. Creme einfüllen, glattstreichen und erkalten lassen. Springformrand entfernen. Den Tortenrand mit Mandelblättchen bewerfen. Sahne mit 1 El. Zucker und Sahnesteif schlagen. Die Torte damit garnieren. Mit Ananasstückchen und Pistazien schmücken.

16 Stück mit je etwa 315 Kalorien

Zubereitung etwa 120 Minuten

 

 

Anna-Torte

 

  • Zutaten: (1 Torte)
  • 250 g Margarine
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker¨
  • 4 Eier
  • 1/2 Fläschchen Rum-Aroma¨
  • 250 g Weizenmehl
  • 1 1/2 gestr. Teel. Backpulver
  • 125 g geriebene Zartbitter-Schokolade
  • 100 g abgezogene, gemahlene Mandeln
  • 50 g fein gewürfeltes Zitronat¨

 

Zubereitung: Aus Margarine, Zucker, Eiern, Rum-Aroma, Weizenmehl und Backpulver einen Rührteig bereiten. Schokolade, Mandeln und Zitronat unterrühren. Den Teig in eine gefettete Springform füllen und im¨ Backofen etwa 1 Stunde lang backen (bei Strom auf 175-200 ◦C vorheizen, bei Gas Stufe 3-4 nicht vorheizen). Das erkaltete Gebäck mit Puderzucker bestäuben.

 

 

Apfeltorte mit Rosinen, Korinthen, Mandeln

 

  • Zutaten: (4 Portionen)
  • Für den Teig:
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 125 g Zucker
  • 125 g Margarine oder Butter
  • 3 Eigelb (Eiweiß für die Grießmasse (Eischnee) aufheben)
  • 1 kg Apfel (z.B. Boskop) Für die Grießmasse:
  • 1/2 l Milch
  • 50 g Grieß
  • 2 Esslöffel gehackte Mandeln
  • 50 g Zucker
  • 1 Eigelb (Eiweiß für die Grießmasse (Eischnee) aufheben)

 

  • Für die Müslimasse:
  • Saft 1 Zitrone
  • je 1 Esslöffel Rosinen, Korinthen, gehackte Mandeln
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel Zucker
  • etwas Rum

 

  • Für die Streusel:
  • 100 g Margarine oder Butter
  • 150 g Zucker
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 100 (150) g Mehl

 

Zubereitung: Alle Zutaten für die Müslimasse mischen und ziehen lassen. Aus den Zutaten einen Rührteig bereiten. Alle trockenen Zutaten, dann das Fett – es muss streichfähig sein -, die Eier und alle übrigen Zutaten in die Ruhrschüssel geben. Mit dem Rührbesen zuerst alles auf der niedrigsten, dann auf der höchsten Einstellung etwa 2 Min. verrühren. Rührschüssel dabei auch schräg halten. Zwischendurch das Gerat abschalten und mit einem Spachtel den Teig vom Schüsselrand und -boden losen.

Der Teig ist fertig, wenn er eine cremig-sahnige Beschaffenheit hat. Springform (26 cm Durchmesser) fetten, mit Semmelbrösel ausstreuen. Auf den Teig evtl. Obstkuchen-Oblaten legen (gegen Durchweichen). Apfel in dünne Scheiben schneiden. Für die Grießmasse Milch zum Kochen bringen. Grieß, Mandeln, Zucker einstreuen, kurz quellen lassen. Dann Eigelb unterrühren und steifgeschlagenen Eischnee unterziehen.  (Muslimasse) – Die Zutaten für die Streusel miteinander vermengen: Fett schaumig rühren, nach und nach Zucker, Zimt, Vanillezucker, Salz zugeben. 2/3 mit Backpulver gemischtes Mehl esslöffelweise unterrühren.

Den Rest des Mehles zugeben und mit den Händen unterarbeiten, bis eine krümelige Masse entsteht. Die Hälfte der Apfel auf den Teig geben. Darauf die Grießmasse verteilen. Darüber die restlichen Apfel, die Müslimasse und die Streusel geben. Im vorgeheizten Backofen bei 165 (175) Grad ca. 90 Min. backen. Evtl. mit Pergament-(Butterbrot)-papier oder Alufolie (glänzende Seite nach oben) abdecken, sollten die Streusel schon eher braun sein. Einfrieren: Ausgekühlt in Alufolie verpacken und Beschriften.

 

 

Brombeermaistorte

 

  • Zutaten: (1 Torte)
  • 500 ml Milch
  • 500 ml Wasser
  • 1/4 Teel. Salz
  • 250 g Maisgrieß; fein
  • 50 g Rosinen
  • 4 Eßl. Birnendicksaft
  • 1/2 Teel. Zimt
  • 50 g Butter; (1)
  • 400 g Brombeeren
  • 20 g Butter; (2)

 

Zubereitung: Milch, Wasser und Salz aufkochen und Maisgrieß unter Rühren einlaufen lassen, 15 Minuten köcheln lassen, oft rühren. Rosinen, Birnendicksaft, Zimt und Butter (1) zugeben, gut vermischen und in die ausgebutterte Springform (Durchmesser 26 cm) einfüllen. Die Brombeeren darauf verteilen, Butterflocken (2) drüberstreuen. Im auf 220 C vorgewärmten Ofen 40 bis 45 Minuten backen. (Kann sowohl warm wie auch kalt gegessen werden)

 

 

Eistorte

 

  •  Zutaten Boden
  •  4 Eiweiß
  • 100 g Haselnüsse, gemahlen
  • 100 g Walnüsse, gemahlen
  • 200 g Zucker

 

  •  Zutaten Füllung
  • 3/4 l Sahne
  • 5 Eßl. Zucker
  • 3 Eßl. Rum
  • 200 g Blockschokolade, bitter

 

Zubereitung: Eiweiß sehr steif schlagen. Zucker und gemahlene Nüsse unterheben. Aus diesem Teig 2 Boden backen (28ger Form). Backzeit: 15 min. bei 180GradC. Anschließend einen Tag auskühlen lassen.

Für die Füllung Schokolade raspeln, Sahne cremig schlagen (nicht steif). Die Zutaten und die geraspelte Schokolade unterheben. Auf den unteren Boden gut 2/3 der Füllung geben, dann den zweiten Boden darauflegen. Die restliche Füllung dar¨ über verteilen.

Mit Schoko-Streuseln verzieren. Nach 2 Std. Kühlung den Kuchen schneiden (dann ist er noch nicht zu fest) und anschließend weiter kühlen.

 

 

Orangencremetorte

 

  • Zutaten (1 Torte)
  • Zutaten Teig:
  • 6 Eier
  • 2 Eßl. warmes Wasser
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Mehl
  • 100 g Speisestärke

 

  • Zutaten Creme:
  • 250 ml Orangensaft
  • 2 Zitronen
  • 4 Eier
  • 120 g Zucker
  • 250 g Magerquark
  • 8 Blatt weiße Gelatine

 

  • Zum Garnieren:
  • Sahne
  • Kakaopulver

 

Zubereitung: Zuerst aus den Zutaten für den Teig einen Biskuitteig herstellen. Dazu die Eier trennen, dabei darauf achten, dass die Schüssel für das Eiweiß sauber und fettfrei ist. Das warme Wasser zum Eigelb geben und mit dem Mixer schaumig aufschlagen. Nach und nach 2/3 des Zuckers untermischen und so lange weiterschlagen, bis eine cremige Masse entstanden ist.

Das Eiweiß zu Schnee schlagen. Den restlichen Zucker und das Salz langsam dazu geben und so lange schlagen, bis der Eischnee fest ist. 1/3 des Eischnees unter die Eigelbmasse ziehen, den restlichen Eischnee darauf geben. Das Mehl mit der Starke auf den Eischnee sieben. Die gesamte Creme vorsichtig unterheben, bis eine einheitliche Masse entsteht. Eine Springform mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen und glattstreichen.

Den Biskuit bei 180-200 Grad (Gasherd Stufe 2-3, Umluftofen 160-180 Grad) ca. 35 Minuten lang backen. Den Boden in der Form abkühlen lassen. Mit einem Messer den Boden¨ vom Rand losen, Form abnehmen, den Boden stürzen und das Backpapier entfernen. Den Boden zweimal waagerecht durchschneiden.

Für die Füllung die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Eier¨ trennen und das Eiweiß steif schlagen, zwei Esslöffel Zucker zugeben und dann schlagen bis der Schnee fest ist. Den Orangensaft mit dem Eigelb, dem Saft der Zitronen, dem restlichen Zucker und dem Quark mischen und auf mindestens 70 Grad erhitzen. Die Gelatine auf schwacher Hitze oder in der Mikrowelle auflösen und unterrühren. Den Eischnee unterheben, bis eine einheitliche Creme entsteht. Die Creme auf die Biskuitböden geben und zusammensetzen. Etwa zwei Stunden kühl¨ stellen. Zum Garnieren kann der fertige Kuchen mit Sahne rundherum bestrichen und mit Kakaopulver bestreut werden. Die Torte ist im Kühlschrank mindestens zwei Tage haltbar.

 

 

Orangen-Weincreme-Torte

 

  •  Zutaten: (4 Portionen)
  •  Zutaten für den Teig
  • 2 Eier
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 75 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 1 Teel. Backpulver
  • 2 Eßl. Orangenlikör zum Beträufeln

 

  • Zutaten für die Creme
  • 8 Blatt weiße Gelatine
  • 1/8 l Weißwein
  • 3 Eigelb
  • 1 Zitrone
  • 3 Orangen
  • 3/4 l Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 8 Maraschinokirschen zum Belegen

 

Zubereitung: Eigelb mit 2-3 El. heißem Wasser schaumig schlagen. 100 g Zucker, Vanillezucker und Salz zugeben, cremig schlagen. Steifen Eischnee darauf geben, Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen, darüber sieben und vorsichtig unter die Eigelbcreme mischen. In eine¨ 26 cm Durchmesser großen Springform geben und bei 200 Grad C etwa 30 Minuten backen. Nach dem Erkalten einmal durchschneiden und mit dem Orangenlikör beträufeln.

Für die Creme die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Wein, Eigelb und 140 g Zucker in einen Topf geben. Dazu abgeriebene Zitronen- und Orangenschale, Zitronensaft und den Saft von 2 Orangen, alles zusammen erhitzen. Dabei ständig mit dem Schneebesen schlagen. Kurz vor¨ dem Kochen vom Herd nehmen. Gelatine ausdrücken, darin auflösen, Creme erkalten lassen. 3/8 l Schlagsahne darunterziehen.

Den unteren Tortenboden auf die Tortenplatte legen, Springformrand in Alufolie einwickeln, über den Tortenboden setzen. Füllung reingeben. Mit dem oberen Tortenboden zudecken, Torte fest werden lassen, Rand abnehmen. Übrige   Sahne mit 1 El. Zucker und Sahnesteif schlagen. Torte mit der Hälfte bestreichen und mit dem Rest garnieren. Übrige Orange waschen, mit Schale in Scheiben schneiden, vierteln. Torte damit und mit halben Maraschinokirschen belegen.

Zubereitungszeit ca. 100 Minuten

 

 

Ostertorte mit Orangencreme

 

  •  Zutaten:
  • Fett und 2 Eßl Semmelbrösel für die Form
  • 40 g Kakaopulver
  • 300 ml Milch
  • 175 g Zucker
  • 150 g weiche Butter
  • 3 Eier
  • 300 g Mehl
  • 1 Eßl Backpulver

 

  • Für die Füllung:
  • 4 Blatt weiße Gelatine
  • 2 Eier
  • 80 g Zucker
  • 75 ml Orangensaft
  • 200 g Schlagsahne
  • 225 g Kirschkonfitüre

 

  • Für die Garnierung:
  • 100 g Zucker
  • 2 Eßl Wasser
  • 50 g Blockschokolade
  • 40 g Butter
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 50 g Puderzucker
  • gelbe und grüne Speisefarbe

 

Zubereitung: Das Kakaopulver mit der Milch glattrühren. In einem Topf mit 100 g Zucker verrühren und einmal aufkochen, abkühlen lassen. Eine 24 cm große Springform fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Das weiche Fett mit den übrigen 75 g Zucker schaumig schlagen, nacheinander die Eier unterrühren. Das Mehl und das Backpulver mischen, abwechselnd mit der Kakaomilch unter die Eiercreme rühren. In die vorbereitete Springform füllen, auf der untersten Schiene im Ofen etwa 70 min backen.

Inzwischen für die Füllung die Gelatine etwa 5 min in reichlich kaltem Wasser einweichen. Die Eier trennen. Das Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen. Den Orangensaft unterrühren. Die Gelatine ausdrücken, auflösen und unterrühren. Die Sahne und das Eiweiß getrennt¨ steifschlagen, beides unter die Creme heben. Kaltstellen. Den ausgekühlten Kuchen vorsichtig in drei Böden teilen. Die Böden mit Konfitüre und Orangencreme dazwischen wieder zusammensetzen. 2 – 3 Stunden kaltstellen.

Für die Garnierung den Zucker mit dem Wasser in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen, vom Herd nehmen. Die Schokolade hacken und mit der Butter in die Zuckerlosung geben, unter Rühren schmelzen lassen.

Die Glasur etwas abkühlen, aber nicht ganz auskühlen und fest¨ werden lassen. Die Marzipanrohmasse mit gesiebtem Puderzucker glattkneten und nach Belieben mit gelber und grüner Speisefarbe einfärben. Küken, Hasen und Blatter daraus formen. Die Torte mit der Schokoglasur bestreichen, mit einer Gabel ein Muster ziehen. Die Torte mit Marzipanfiguren verzieren.

 

 

Pastinaken-Torte

 

  • Zutaten: (1 Torte)
  • 6 Eigelb
  • 6 Eiweiß
  • 100 ml Birnendicksaft
  • 1 Schuss Nelkenpulver
  • 1 Schuss Zimt
  • 300 g Mandeln; gerieben
  • 300 g Pastinaken
  • 50 ml Kirsch
  • 1 Eßl. Backpulver
  • 80 g Mehl
  • 1 Schuss Salz

 

Zubereitung: Eigelb mit Birnendicksaft, Nelkenpulver und Zimt schaumig rühren. Mandeln zugeben, Pastinaken mit einer feinen Raffel direkt in die Masse reiben, gut mischen. Kirsch unter die Masse rühren, Backpulver und Mehl beigeben, umrühren. Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen, vorsichtig unterziehen. In eine gut gebutterte Springform füllen und sofort im auf 190 C vorgewärmten Ofen 50 bis 60 Minuten backen. Torte 1 bis 2 Tage ruhen lassen, damit sie richtig saftig wird.

 

 

Philadelphia – Torte

 

  • Zutaten:
  •  80 g Mehl
  • 100 g + 4 Eßl. Zucker
  • 2 Eier
  • 125 g Philadelphiakäse
  • 1 Btl. Vanillin-Zucker
  • Saft von 1 1/2 Zitronen
  • 1 Paket Götterspeise (nach gewünschter Geschmacksrichtung)
  • 1/8 l Fruchtsaft
  • 1/2 l Schlagsahne

 

 Zubereitung: Für den Boden 2 Eischnee mit 100 g Zucker schaumig schlagen, 2 Eigelb unterrühren, zum Schluss das Mehl vorsichtig unterheben. Bei 180 ◦C 20 min. backen. Für die Auflage 4 Eßl. Zucker, den Philadelphiakäse, Vanillin-Zucker und den Zitronensaft verrühren. Götterspeise im Fruchtsaft quellen lassen, im Wasserbad auflösen und unter kräftigen Rühren unter die Masse geben.

Jetzt die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben. Die Masse auf den abgekühlten Bisquitboden streichen, evtl. einen Tortenring zur Hilfe nehmen und kaltstellen. Mit passenden Fruchten garnieren und¨ ca. 3 Std. kaltstellen.

 

 

Quarktarte mit Melissengelee

 

  • Zutaten: (4 Portionen)
  • Bund Zitronenmelisse
  • 1/4l Weißwein (halbtrocken)
  • 200 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 375 g Magerquark
  • 6 Eßl Schlagsahne
  • 1 P Vanillinzucker
  • 1/2 P Vanillepuddingpulver
  • 2 Eßl Zitronensaft
  • Schale einer 1/2 Zitrone
  • 3 Blatt weiße Gelatine

 

Zubereitung: Ein paar Zweige mit schonen Blättern der Zitronenmelisse aufheben (zum Dekorieren), die restlichen hacken und mit dem Wein übergießen und zugedeckt beiseitestellen. Aus Mehl, 80 g Zucker, der Butter, 1 Ei und der Prise Salz einen Mürbeteig kneten. Eine gefettete Springform damit auslegen und einen Rand hochziehen von ca. 4 cm, Form kaltstellen. Die restlichen Eier trennen.

Die Vanilleschote aufschlitzen und auskratzen. Den Quark mit Eigelb, Vanillemark, Sahne, Vanillezucker, restlichen Zucker, Vanillepuddingpulver, Zitronensaft und -schale verrühren. Das Eiweiß steif schlagen und unterziehen. Die¨ Masse auf dem Mürbeteig verteilen und glattstreichen. Bei 175 C (Gas 2) auf der untersten Schiene 45 min backen. Völlig auskühlen lassen. Die Gelatine in kalten Wasser einweichen.

Den Wein mit der Melisse durch ein feines Sieb gießen. Die Gelatine tropfnass bei milder Hitze auflösen und unter den Wein ziehen. Die Oberflache der Tarte damit bepinseln. Die zurückbehaltenen Melisse-Blätter von den Stängeln zupfen und auf¨ der Oberflache verteilen, kurze Zeit kühl stellen. Dann den restlichen Weinsud darauf verteilen und fest werden lassen. Kalt servieren.

 

 

Quarktorte ohne Boden

 

  • Zutaten: (4 Portionen)
  • 125 g weiche Margarine
  • 250 g Zucker
  • 3-4 Eier
  • 1 kg Quark
  • 1 Päckchen. Vanillin-Zucker¨
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver¨
  • 2 Eßl. Grieß
  • 1 Päckchen Backpulver¨
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 125 g Rosinen oder
  • 100 g gehackte Mandeln

 

Zubereitung: Margarine, Zucker und Eier zu einer weichen Masse verrühren. Den Quark zufügen und gut untermischen. Dann den Vanillin-Zucker, das Puddingpulver, den Grieß und das Backpulver hinzugeben. Die Schale der Zitrone abreiben und mit dem ausgepressten Saft der Zitrone zu dem Teig geben. Zum Schluss je nach Wahl Rosinen oder Mandeln zufügen und alles gut verrühren. Im vorgeheizten Backofen auf 175¨ Grad ca. 60 Minuten backen. Die Quarktorte braucht keinen Boden, die Teigmasse kann einfach so verwendet werden.

 

 

Randentorte (Rote-Beete-Torte)

 

  • Zutaten: (1 Torte)
  • 5 Eigelb
  • 5 Eiweiß
  • 4 Eßl. Birnendicksaft
  • 1 Eßl. Kirschwasser
  • 2 Eßl. Wasser; warm
  • 1 Teel. Zimt
  • 1 Schuss Nelkenpulver
  • 1 Schuss Salz
  • 200 g Randen; (Rote Beete), roh
  • 150 g Apfel
  • 300 g Mandeln; gemahlen
  • 60 g Mehl
  • 1 Eßl. Backpulver

 

 Zubereitung: Eigelb, Birnendicksaft, Kirsch, warmes Wasser, Zimt, Nelkenpulver und Salz miteinander schaumig rühren. Randen und¨ Apfel mit¨ feiner Raffel in der Schaummasse reiben, Mandeln, Mehl und Backpulver beigeben, umrühren. Eiweiß steif schlagen, sorgfältig darunterziehen. Springform ausbuttern, Masse füllen, im auf 190¨ ◦C vorgeheizten Ofen 50 bis 60 Minuten backen. Die Torte schmeckt am besten nach 2 bis 3 Tagen (kühl lagern).

 

 

Schokoladen-Walnuss-Torte

 

  • Zutaten:
  •  50 g Margarine
  • 4 Eigelb
  • 4 Eßl. lauwarmes Wasser
  • 125 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eiweiß
  • 75 g Mehl
  • 75 g Speisestarke
  • 2 gehäufte Eßl. Kakaopulver
  • 1 Teel. Backpulver
  • 3 Eßl. Rum
  • 600 ml Schlagsahne
  • 2 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 3 Päckchen Sahnesteif¨
  • 150 g Walnusskerne (gemahlen)
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 50 g Puderzucker
  • 250 g halbbittere Kuvertüre
  • 50 g Vollmilchkuvertüre
  • Schokoladenflocken
  • Walnuss-Hälften

 

Zubereitung: Margarine zerlassen und abkühlen lassen. Eigelb mit Wasser und Zucker dickcremig schlagen, Margarine vorsichtig unterrühren. Das mit Salz steifgeschlagene Eiweiß auf die Eigelbmasse geben. Mehl, Speisestarke, Kakaopulver und Backpulver mischen, auf den Eischnee sieben und alles gleichmäßig unterheben. In eine mit Backpapier ausgelegte Springform (Durchmesser 24 cm) geben, glattstreichen und im vorgeheizten Backofen bei 180 ◦C ca. 30 bis 35 Minuten backen. Tortenboden auskühlen lassen und einmal durchschneiden.

Den Boden mit¨ Rum beträufeln. Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen, die gemahlenen Walnüsse unterrühren. 3 Eßl. abnehmen und beiseitestellen. Restliche Walnusssahne aus den unteren Boden streichen. Die Torte mit dem zweiten Boden abdecken. Decke und Seite der Torte dünn mit der restlichen Walnusssahne bestreichen. Marzipanrohmasse mit Puderzucker verkneten.

Zwischen Folie dünn ausrollen und die Torte damit umkleiden. Marzipan fest andrücken. Kuvertüre getrennt schmelzen. Die Torte zunächst mit der halbbitteren Kuvertüre überziehen, dann mit der Vollmilchkuvertüre dünne Fäden über die Torte ziehen und trocknen lassen. Die Torte nach Belieben mit Schokoladenflocken und Walnuss-Hälften garnieren.

 

 

Tiramisu-Torte

 

  • Zutaten:
  • Fett für die Form
  • 5 getrennte Eier
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Zucker
  • Eßl warmes Wasser
  • 100 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln

 

  • Für die Füllung:
  • 4 Blatt weiße Gelatine
  • 4 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • 500 g Mascarpone (italienischer, milder Doppelrahm-Frischkäse)
  • 1 Teel. abgeriebene Zitronenschale (unbehandelt)
  • 50 ml kalter, starker Espresso
  • 4 Eßl Weinbrand
  • 4 Eßl Amaretto

 

  • Zum Bestäuben:
  • 2 Teel. dunkles Kakaopulver

 

Zubereitung: Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Eine 26 cm große Springform am Boden fetten. Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen. Das Eigelb mit dem Zucker und dem Wasser dickcremig aufschlagen. Den Eischnee daraufsetzen, das Mehl und die Mandeln drüberstreuen. Alles locker vermengen.

Den Teig sofort in die vorbereitete Form umfüllen, auf der zweiten¨ Schiene von unten in den Ofen stellen und etwa 40 min backen. Den fertigen Biskuit sofort mit einem Messer vom Rand der Form losen, den Rand abnehmen. Den Kuchen auf einem Rost auskühlen lassen.

Inzwischen für die Füllung die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Das Eigelb mit dem Zucker hell-cremig schlagen, nach und nach den Mascarpone und die Zitronenschale unterrühren. Die Gelatine¨ auflösen, tropfenweise unterrühren.

Den Espresso mit dem Weinbrand und dem Amaretto verrühren. Den¨ Biskuit quer halbieren. Den unteren Boden auf eine Platte legen, mit der Hälfte des Espressos beträufeln. Gut die Hälfte der Mascarponecreme darauf verstreichen.

Den zweiten Boden darauflegen, mit dem restlichen Espresso beträufeln. Den Kuchen rundherum mit Mascarponecreme bestreichen¨ und mindestens 3 Stunden kaltstellen. Zum Servieren Kakaopulver über den Kuchen sieben. Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde Backzeit: ca. 40 min Kühlzeit: ca. 3 Stunden Kalorien: ca. 360 kcal pro Stück (12 Stücke)

 

 

Torta di pane (Brot-Torte)

 

  • Zutaten: (1 Torte)
  • 1 bis 3 Tage altes Brot; ohne Rinde (kein trockenes Brot, sondern!!)
  • 100g Amaretti; zerbröckelt
  • 1 l Milch
  • 1 Vanillestängel
  • 150 und 250gr Sultaninen; dem Geschmack anzupassen, variiert zwischen
  • 50 g Orangeat; gewürfelt
  • 50 g Zitronat; gewürfelt
  • 3 Eßl. Grappa
  • 100 g Mandeln; fein gehackt
  • 75 g Dunkle Schokolade
  • 1 Zitrone; abgeriebene Schale
  • 1 Teel. Zimt
  • die Schale der Muskatnuss), 4 Teel. Macis; kann durch Muskatnuss ersetzt werden (Macis ist
  • 3 Eier
  • 140 und 180 gr je nach Rezept Zucker; dem Geschmack anzupassen, variiert zwischen 100
  • 50 g Pinienkerne
  • Schuss Salz
  • Eßl. Mehl
  • 80 g Butter

 

Zubereitung: Milch mit der aufgeschnittenen Vanilleschote aufkochen. Brot – in Würfeln geschnitten – und Amaretti in eine Schüssel geben, Vanillemilch darüber gießen und über Nacht – oder mindestens 3 Stunden – gedeckt einweichen lassen. Vanillestängel entfernen und alles durch das Sieb streichen. Inzwischen Sultaninen, Orangeat und Zitronat mischen, mit der Grappa beträufeln und einige Stunden ziehen lassen. Zur Brotmasse geben.

Mandeln, geraspelte Schokolade, die abgeriebene Zitronenschale, Zimt und Macis zu der Brotmasse geben. Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, bis ein dicker Schaum entsteht, unter die Masse ziehen. Boden der Backform (24 cm Innendurchmesser) mit Backtrennpapier belegen, Rand einfetten und bemehlen, Masse in die Form geben. Pinienkerne auf der Oberflache verteilen, Butterflocken¨ auf der Oberfläche verteilen.

 

Backen: Variante: 2 1/2 bis 3 Stunden auf der zweituntersten Rille des auf150 Grad vorgeheizten Ofens

Variante: 1/4 Stunden in den auf 280 Grad vorgeheizten Ofens, Temperatur auf 180 Grad senken und 1 Stunde  backen. Torte aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten in der Form auf dem Tortengitter auskühlen lassen, mit einem Messer den Steigrand von der¨ Springform losen und Springformrand wegnehmen. Je nach Geschmack¨ mit wenig Puderzucker bestreuen. Getränkevorschlag: Merlot oder Nostrano.

 

 

Walnusstorte mit Preiselbeeren

 

  • Zutaten: (1 Torte)
  • 4 Eier
  • 150 g Zucker; fein
  • 200 g Walnusskerne; gemahlen
  • 1 Teel. Backpulver
  • 250 g Preiselbeeren
  • 2 Birnen; vollreife, mittlerer Große (ersatzweise Konserven)
  • 200 ml Sahne
  • 1 Teel. Zitronensaft

 

Zubereitung: Die vier Eigelbe mit dem Zucker sehr schaumig schlagen. Das Eiweiß sehr steif schlagen und auf die Zucker-Ei-Masse geben. Die gemahlenen Nüsse mit dem Backpulver vermischen, nach und nach auf den Eischnee geben und locker mit dem Schneebesen untermischen.

In einer am Boden gefetteten Backform von 26 oder 28 Zentimeter Durchmesser 40 bis 60 Minuten backen (bei 150 Grad im Elektroherd beziehungsweise Stufe 2 im Gasherd). Preiselbeeren auf dem erkalteten Nussboden verteilen, geschlagene Sahne darüberstreichen. Birnen halbieren¨ und in Scheiben schneiden, in einer Mischung aus je 1 Esslöffel Zitronensaft und Wasser kurz dunsten, nach dem Erkalten auf die Sahne legen.

Eventuell mit Kakao oder Schokoladenpulver vorsichtig bestäuben. Der Nussboden wird lockerer und trockener, wenn Sie die Walnüsse¨ ganz oder teilweise durch Haselnüsse ersetzen. Die sind billiger und praktischer, weil sie bereits fertig gerieben angeboten werden. Bewahren Sie die Nüsse in der Gefriertruhe auf, dann halten sie sich länger und werden nicht so schnell ranzig.

Für Gäste (ohne Kinder) eine schmackhafte alkoholhaltige Variante: Birnen weglassen, stattdessen die Sahne mit Eierlikör bestreichen. Man kann auch die Sahne mit Preiselbeeren vermischen und den Nussboden durch geriebene Halbbitterschokolade verfeinern. Gut schmeckt anstelle des Nussbodens – ein kalorienarmer Buchweizenbiskuit mit leicht bitterem Geschmack. Zutaten: 4 Eier, 80 Gramm Honig, etwas Vanillezucker, 125 Gramm Buchweizen, sowie 25 Gramm Vollkornweizenmehl.

 

 

Blechkuchen

 

  • Zutaten: (36 Stücke)
  • 1 Würfel Hefe
  • 1/2 l lauwarmes Wasser
  • 1 kg Mehl
  • Eßl. Salz
  • Fett für die Bleche
  • 4 Becher Schlagsahne (je 250 g)
  • 250 g Magerquark
  • 6 Eßl. Mehl
  • 250 g durchwachsener Speck in Scheiben
  • 500 g Zwiebeln
  • 4 Eßl. Öl
  • 5 Birnen (z.B. Kaiserkrone)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eßl. Zucker
  • 1 Teel. Zimt
  • 50 g grob gehackte Walnüsse
  • 1/8 l Olivenöl
  • Salz
  • 2 Eßl. Kümmel

 

Zubereitung: Hefe in warmen Wasser auflösen. Mehl und Salz zugeben. Zuerst mit den Knethaken des Handrührers, danach mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen, bis sich der Teig etwa verdoppelt hat. Teig nochmals durchkneten und in 3 Portionen teilen. Je eine auf einem gefetteten Backblech ausrollen. Nochmals etwa 15 Minuten gehen lassen. Für den Guss Sahne, Quark und Mehl verrühren. Je ein Drittel des Gusses gleichmäßig auf den Teigboden verteilen.

Für den Zwiebelkuchen Speckscheiben in Steifen und Zwiebeln in Ringe schneiden. Alles im heißen Öl andünsten. Auf eines der Backbleche verteilen. Birnen halbieren, Kerngehäuse herausschneiden. Hälften in Spalten schneiden. Auf dem zweiten Blech verteilen. Mit Vanillezucker, Zucker, Zimt und Walnusskernen bestreuen. Für den Kümmel-Kuchen Quarkmasse mit¨ Öl beträufeln, mit Salz und Kümmel bestreuen. Backbleche in den auf¨ 200 ◦C / Umluft 170 ◦C / Gas Stufe 3 vorgeheizten Backofen stellen, 15-20 Minuten backen. Pro Stück ca. 280 kcal.

 

 

Apfel-Quark-Kuchen

 

  • Zutaten:
  • 375 g Mehl
  • 175 g Butter oder Margarine
  • 125 g Zucker
  • 2,5 kg saftige Apfel
  • 4 Eier
  • 150 g Zucker
  • 500 g Sahnequark
  • 2 Pck. Vanille-Puddingpulver
  • 1 Teel. Zimt

 

Zubereitung: Mehl, Fettstückchen und Zucker mit einer Gabel zu Streuseln verarbeiten. 2/3 Tasse kaltes Wasser mit gekühlten Händen rasch unterkneten. Teig in Alufolie wickeln und 30 min in den Kühlschrank legen. Inzwischen Apfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Die Eier trennen und Eiweiß zu steifem Schnee schlagen.

Zucker 2 min unterschlagen, danach Quark, Puddingpulver und die Eigelbe locker unter den Schnee heben. Ein gefettetes Blech mit dem Mürbeteig auskleiden, die Quarkmasse darüber geben, die Apfelspalten auf der Creme verteilen und mit Zimt bestreuen. Den Apfelkuchen bei 180 Grad (Gas Stufe 2) 50 min backen.

 

 

Apfelkuchen mit Kokosstreusel

 

  • Zutaten: (4 Portionen)
  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • Vanillinzucker
  • 400 g Mehl
  • 1/2 Backpulver
  • 1,5 kg Apfel (säuerlich)
  • 180 g Butter (kalt)
  • 180 g Zucker
  • 200 g – 250 g Mehl
  • 80 g- 100 g Kokosflocken

 

Zubereitung: Aus 200 g Butter, 200 g Zucker, Eiern, Vanillinzucker, 400 g Mehl und Backpulver einen festen Rührteig herstellen, auf ein gefettetes und mit Semmelbrösel ausgestreutes Backblech geben. Die Apfel schälen und grob raffeln, auf dem Teig verteilen. Die Streusel aus den restlichen Zutaten herstellen und über die¨ Apfel bröseln. Bei 175 Grad 30-40 Minuten backen.

 

 

Englischer Teekuchen

 

  • Zutaten:
  • 500 g getr. Früchte wie Rosinen, Sultaninen, Aprikosen, kand. Kirschen, Zitronat, Orangeat
  • grob gehackte Mandeln
  • 200 g Margarine
  • 150 g Zucker
  • 300 g Mehl/ Gustin-Gemisch
  • 2 Teel. Backpulver
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 4 cl Rum
  • Zitronenschale

 

Zubereitung: Die Margarine schaumig rühren, nach und nach Zucker und Eier hinzugeben. Dann den Rum, feingehackte Zitronenschale, Salz, das Mehl/ Gustin-Gemisch, zerkleinerte Fruchte, Mandeln, Backpulver unter die Masse heben. In einer gefetteten Kastenform bei 175 C ca. 70 min. backen.

 

 

Far Breton (Bretonischer Leuchtturm)

 

  • Zutaten: (4 Portionen)
  • 125 g kernlose Rosinen
  • 100 ml Rum
  • 6 Eier
  • 150 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 l Milch
  • etwa 50 g Butter
  • 2 Eßl Puderzucker

 

Zubereitung: Rosinen etwa 30 min. in Rum einlegen. Eier in einer Teigschüssel aufschlagen. Zucker dazugeben und mit den Eiern schaumig rühren. Nach und nach Mehl dazugeben. Gut verrühren, damit es keine Klümpchen gibt. Milch erhitzen und darunter rühren. Backofen auf 200 Grad (Gas Stufe 3) vorheizen. Eine feuerfeste Form mit Butter ausstreichen.

Ein Viertel des Teiges einfüllen. Im Backofen (Mitte) etwa 10 Min. stocken lassen. Form aus dem Ofen nehmen. Rosinen auf die leicht gestockte Masse legen. Rest des Teiges einfüllen. Pudding in etwa 50 Min. fertiggaren. Form aus dem Ofen nehmen. Pudding mit Puderzucker bestäuben, warm in der Form servieren.

Zubereitungszeit: 1 1/2 Std. (+ 1/2 Std. marinieren) Nährwert pro Portion: 4300 kJ/1000 kcal

Variante: Backpflaumen statt/ zusammen mit Rosinen.

Info: Ein traditionelles Dessert aus der Bretagne, Vorläufer des englischen Puddings (z.B. Plumpudding). Man serviert ihn gern als ’Entremets’ zwischen Käse und Obst.

 

 

Fiadone (Käsekuchen aus Korsika)

 

  • Zutaten:
  • 500 g Brocciu (milder Frischkäse aus Korsika) oder Ricotta
  • 350 g Zucker
  • 1 Zitrone nur ausgeriebene Schale
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 4 Eßl. Grappa
  • 6 Eier
  • 20 g Butter
  • 10 g Mehl
  • 1/2 l Milch
  • 1 Bund Pfefferminze; frisch
  • 5 Eigelb

 

Zubereitung Kuchen: Den Brocciu mit einem Holzlöffel zerdrücken, 200g Zucker, geriebene Zitronenschale, den Zitronensaft sowie den Grappa dazugeben und nacheinander die 6 Eier unterrühren. Die Masse in eine mit Butter ausgestrichene und mit Mehl bestaubte Kuchenform geben und im auf 180 C vorgeheizten Ofen 35 Minuten backen. Die Oberflache vom Kuchen soll goldgelb-bräunlich (Zentrum) bis braun (Rand) sein.

Zubereitung Sauce: Die Milch aufkochen und – abseits vom Feuer – die Pfefferminze darin ziehen lassen. Die 5 Eigelb und 150 g Zucker mit dem Schneebesen zu einer weißlichen Creme schlagen, die durch ein feines Sieb passierte Milch dazugeben und bei kleiner Hitze solange rühren, bis die Creme leicht dicklich wird und den Rücken des Holzlöffels fein überzieht. Den Topf sofort vom Feuer nehmen und die Sauce erkalten lassen.

Der Fiadone schmeckt kalt serviert mit und ohne Pfefferminzsauce ausgezeichnet. Der Fiadone kann im Kühlschrank bis zu einer Woche aufbewahrt werden.

 

 

Kalter Kuchen (Kalter Hund)

 

  • Zutaten: (4 Portionen)
  • 1 Pf. Palmin
  • 4 Eier
  • 3/4 Pf. Zucker
  • 80 – 150 gr. guten Kakao
  • 2 – 3 Päckchen Butterkekse
  • 1 Schuss Rum

 

Zubereitung: Eier und Zucker schaumig rühren. Kakao durch ein Sieb dazugeben, sowie je nach Wunsch die Geschmackszutaten. Das flüssige, warme Palmin (man lässt es in einem Topf auf kleiner Flamme schmelzen) nach und nach darunter rühren.

Eine kleine Kastenform (30 cm) mit Pergamentpapier auslegen. Eine Lage Butterkekse, dann die Schokoladenmasse abwechselnd einfüllen. Die oberste Schicht sowie Seiten und Boden sind Schokoladenmasse. Kaltstellen, nach 2 – 5 Tagen aus der Form nehmen und je nach Wunsch in kleine Scheiben schneiden.

 

 

Mohrenkuchen

 

  •  Zutaten: (1 Kuchen)
  • 200 g Butter oder Margarine
  • 250 g Zucker
  • 4 Eier
  • 125 g Mondamin
  • 125 g Mehl
  • 3 gestrichene El. Kakao
  • 2 gestrichene Tl. Backpulver
  • 3 Eßl. Rum
  • 200 g Schokoladenfettglasur
  • Mandelblättchen

 

Zubereitung: Fett schaumig rühren und abwechselnd Zucker, Eier und das Gemisch aus Mondamin, Mehl, Kakao und Backpulver darunter rühren. Zuletzt den Rum unter den Teig mischen. Den Teig in eine mit gefettetem Pergamentpapier ausgelegte Kastenform (Lange: 30 cm) füllen und backen. Den Kuchen in der Form auskühlen lassen, danach herausnehmen und das Papier ablösen. Den Kuchen mit der aufgelösten Fettglasur überziehen und mit Mandelblättern bestreuen. Im vorgeheizten Backofen75-90 Minuten backen. E-Herd: Einstellung: 175Grad C, G-Herd: Einstellung: 2-3

 

 

Schokoladenkuchen Louise

 

  • Zutaten:
  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 4 Eier
  • 150 g Schokolade
  • 125 g Mandelstifte
  • 250 g Mehl
  • 2 Teel. Backpulver
  • Schokoladenfettglasur für den Guss

 

Zubereitung: Butter schaumig rühren, nach und nach Zucker, Vanillinzucker und Eigelb zugeben, gut verrühren. Schokoladenraspel, Mandeln und das mit Backpulver gemischte, gesiebte Mehl unterrühren. Eiweiß zu steifem Schnee schlagen, unterheben. Den Teig in eine gefettete Kranzform füllen, bei 175 C 60-70 min. backen, erkaltet mit Schokoladenglasur überziehen.

 

 

Schwäbischer Traubleskuchen

 

  • Zutaten: (1 Kuchen) Teig:
  •  250 g Mehl
  • 125 g Sanella
  • 100 g Zucker
  • Salz
  • 2 Eigelb
  • 1/2 abger. Zitronenschale Belag:
  • 500 g Johannisbeeren
  • 4 Eiweiß
  • 150 g Zucker
  • 1 Eßl. Stärkemehl

 

Zubereitung: Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit dem Handruhrgerät einen Knetteig bereiten. 1/2 Stunde ruhen lassen, ausrollen, eine Springform (O 26 cm) damit auslegen und 15-20 min. backen. Schaltung: 180-200GradC, 2. Schiebeleiste v. u. 160-180GradC, Umluftbackofen

Johannisbeeren waschen, gut abtropfen lassen und abzupfen. Eiweiß zu sehr steifem Schnee schlagen. Zucker einrieseln lassen, weiterschlagen, zum Schluss Stärkemehl unterziehen. Johannisbeeren vorsichtig mit der¨ Schaummasse vermengen und auf den Tortenboden geben, mit niedriger Temperatur leicht gelb werden lassen. Schaltung (ca. 40 min.): 120-140GradC, 1. Schiebeleiste v. u. 100120GradC, Umluftbackofen 53 g Eiweiß, 119 g Fett, 495 g Kohlenhydrate, 14032 kJ, 3349 kcal

 

 

Schwedischer Apfelkuchen

 

  • Zutaten: (1 Kuchen)
  • Für den Teig:
  • 120 g Butter oder Margarine
  • 120 g Zucker
  • 1 Pack. Vanillezucker
  • Salz
  • Schale 1 unbehandelten Zitrone
  • 2 Eier
  • 200 g Mehl
  • 150 g Maizena
  • 2 gestr. Teel. Backpulver

 

  • Für die Füllung:
  • 600 g Apfel
  • 230 g Ananasscheiben
  • 15 g gehackte, gerostete Haselnüsse
  • 15 g gewaschene Rosinen
  • 1 gestr. Teel. gemahlener Zimt

 

  • Für die Streusel:
  • 120 g gemahlene Haselnüsse
  • 25 g Maizena
  • 35 g Zucker
  • 1 gestr. Teel. gemahlener. Zimt
  • 60 g flüssige Butter
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

 

Zubereitung: Weiches Fett, Zucker, Vanillezucker, Salz, abger. Zitronenschale und Eier in eine Ruhrschüssel geben, mit dem Handrührgerät schaumig rühren. 2/3 des mit Maizena und Backpulver gemischten Mehls unterrühren. Den Rest unterkneten. 3/4 des Teiges auf dem gefetteten Boden einer Springform (28 cm) ausrollen. Den restlichen Teig zu einer Rolle formen, als Rand auf den Boden legen und ca. 3 cm hoch an den Rand der Springform drücken.

Apfel schälen, achteln, entkernen und in feine Spalten, Ananas in kleine Stücke schneiden, mit Nüssen, Rosinen und Zimt vermischen. Die Apfelmischung in die Springform geben. Für die Streusel alle Zutaten vermischen, mit den Händen zu Streuseln zerreiben und gleichmäßig auf die Apfelmasse verteilen. Ca. 40 Minuten goldbraun backen bei 170 – 190 Grad, 1. Schiebeleiste von unten, (160 – 180 Grad, Umluftbackofen). Das erkaltete Gebäck mit Puderzucker bestäuben. 54 g Eiweiß, 243 g Fett, 634 g Kohlenhydrate, 21511 kJ, 5134 kcal

 

 

Springender Nusskuchen

 

  • Zutaten: (1 Kuchen)
  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillin-Zucker
  • 1 Eßl. Rum
  • 4 Eier
  • 320 g Mehl
  • 100 g Speisestarke
  • 1 Pck. Backpulver
  • 150 g gehackte Nüsse
  • 100 g Schokoladen-Blättchen
  • 1/8 l Milch

 

  • Für den Guss:
  • 200 g Puderzucker
  • 1 Teel. Rum
  • 2 Eßl. Wasser
  • 1/2 Teel. Kakao
  • gehackte Haselnüsse

 

Zubereitung: Butter, Zucker, Vanillin-Zucker, Rum, Eier, Mehl, Stärke, Backpulver und Milch zusammen schaumig rühren. Nüsse und Schokoladen-Blättchen zufügen. Den Teig in eine gefettete Springform geben und bei 175 Grad 60-70 Minuten backen. Den Puderzucker mit Rum, Wasser und Kakao verrühren und über den erkalteten Kuchen geben. zum Schluss mit den gehackten Nüssen bestreuen.

 

 

Vollkorn-Nusskuchen

 

  • Zutaten:
  • 250 g Butter
  • 300 g Zucker
  • 4 Eier
  • 400 g Weizen-Vollkornmehl
  • 250 g gemahlene Haselnüsse
  • 2 Päckchen Vanillinzucker
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 1/4l Milch

 

Zubereitung: Butter, Zucker und Eier schaumig rühren. Mehl und Backpulver zugeben und zu einem glatten Rührteig verarbeiten. In eine gefettete Backform füllen und ca. 60 Minuten bei 180 C backen. Bei Bedarf Backform gegen Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken.

 

 

Zimtkuchen

 

  • Zutaten:
  •  250 g Margarine
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 4 Eier
  • 4 Tropfen Backöl-Zitrone
  • 1 1/2 gestrichene Eßl. gemahlener Zimt
  • 250 g Weizenmehl
  • 3 gestrichene Teel. Backpulver
  • 125 g gemahlene Mandeln
  • 125 g Korinthen
  • 125 g Rosinen

 

Zubereitung: Rührteig bereiten und in eine gefettete Napfkuchenform füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 165 ◦C – 175 ◦C ca. 70-80 Minuten backen.

 

 

Zirkus-Kuchen

 

  • Zutaten:
  • 200 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Quark; 20
  • 100 g gemahlene mandeln
  • 2 Teel. Zitronat
  • 400 g Mehl
  • 5 Pck Backpulver
  • 5 Eßl. Milch
  • 100 g Vollmilch-Kuvertüre
  • 2 Eßl. Aprikotier-Back
  • 250 g Puderzucker
  • Zitronensaft
  • 2 Eßl. Kirschsaft
  • Gebäckschmuck
  • Schaumzucker-Puppen
  • Pralinenkugel; in Goldpapier
  • Geburtstagkerzen

 

Zubereitung: Die Butter in einer Schüssel cremig schlagen. Zucker und Vanillinzucker esslöffelweise einrühren. Eier und alle Zutaten bis auf die Kuvertüre zufügen. Die Kuvertüre grob hacken, unter den Teig ziehen. Backofen auf 175 Grad vorheizen. zwei Springformen (19 und 24 cm Durchmesser) einfetten. Den Teig in die beiden Formen füllen, glattstreichen. Auf der unteren Einschubleiste 50 bis 60 Minuten backen. Kuchenauskühlen lassen, aus den Formen lösen. Den kleinen Kuchen so zuschneiden, dass eine Spitze entsteht.

Auf der Unterseite mit Aprikotier-Back einstreichen und auf den großen Kuchen kleben. Puderzucker mit Zitronensaft sehr dickflüssig verrühren. Etwa ein Drittel davon abnehmen, Rest mit Kirschsaftfarben. Den Kuchen mit farbigem Zuckerguss überziehen. Den weißen Guss in einen Spritzbeutel füllen. Damit die Konturen des Zirkuszeltes aufmalen. Verzieren mit Gebäckschmuck und¨ Schaumzucker-Puppen und ganz obendrauf die Pralinenkugel setzen.

  

 

Apfelecken

 

  • Zutaten: (10 Stücke)
  • 10 Blätterteig-Scheiben
  • 2 Apfel
  • 1 Eßl. Zucker
  • 1 Teel. Zimt
  • 1 Eßl. Rosinen
  • 1 Ei

 

Zubereitung: Die Blätterteigscheiben 5-10 Minuten antauen lassen. Die Apfel hacken und mit Zucker, Zimt und Rosinen vermischen. Auf jede Blätterteigscheibe 1 Teel. Füllung geben. Teigränder mit Eiweiß bestreichen, die Scheibe zusammenlegen und die Ränder andrücken. Gebäck mit Eigelb bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Gasherd Stufe 4) ca. 15-20 Minuten backen.

 

 

Apfellebkuchenglöckchen

 

  • Zutaten: (25 Stück)
  •  Teig:
  •  300 g Honig
  • 50 g Zucker
  • 1 Teel. Hirschhornsalz
  • 200 g Weizenmehl
  • 120 g Roggenmehl
  • 1 Teel. Pottasche
  • 1 Eigelb
  • 2 Teel. Zimt; gemahlen
  • 1 Teel. Kardamom; gemahlen
  • 1 Teel. Piment
  • 3 Eßl. Apfelbrand
  • 20 g Getrocknete Apfelgehackt
  • Mehl; zum Ausrollen
  • Milch; zum Bestreichen

 

  • Füllung:
  • 1 Eßl. getrocknete Apfelgehackt
  • 2 Eßl. Apfelbrand
  • 80 g Marzipanrohmasse
  • 1 1/2 Eßl. Apfelgelee Glasur:
  • 400 g Bitterkuvertüre
  • 50 g Pistazienkerne; grob gehackt

 

Zubereitung: Für die Füllung, die getrockneten, gehackten Apfel in dem Apfelbrand einweichen. Honig und Zucker in einem Topf bei milder Hitze langsam unter Rühren auflösen, nicht kochen und Anschließend 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Hirschhornsalz in wenig Wasser auflösen und zusammen mit dem Weizenmehl unter die Zucker-Honig-Mischung kneten. Das Roggenmehl, die ebenfalls in etwas Wasser aufgelöste Pottasche sowie die übrigen Zutaten unterkneten, den Lebkuchenteig 1 Stunde kaltstellen.

Für die Füllung die zerbröckelte Marzipanmasse mit dem Apfelgelee und den eingeweichten Trockenäpfeln zu einer glatten Masse verrühren. Den Lebkuchenteig in kleinen Portionen auf einer mit Mehl bestaubten Arbeitsflache 3 bis 4 mm dick ausrollen; mit einer Aussteckform 65 x 35 mm große Glocken ausstechen, sollte etwa 50 Stück ergeben.

Die Füllung in einen Spritzbeutel geben und auf die Hälfte der Teigglocken spritzen, dabei den Rand frei lassen. Die andere Hälfte der Teigglocken vorsichtig darauflegen und am Rand festdrücken. Die Glocken leicht mit Milch bepinseln. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Glocken vorsichtig darauflegen. Im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten backen.

Auskühlen lassen, die Glasur zubereiten, die Glöckchen damit überziehen und mit den Pistazien verzieren. Beachten: Die Lebkuchen in eine Gebäckdose schichten, jeder Schicht mit Pergamentpapier abdecken. Gut verschlossen aufbewahren: je langer die Lebkuchen lagern, umso würziger werden sie.

 

 

Butter-Ringe

 

  • Zutaten:
  • 150 g Butter
  • 75 g gesiebter Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1 Ei
  • 1/2 gestrichener Teel. gemahlener Koriander
  • 175 g Weizenmehl
  • 25 g Speisestärke
  • Salz

 

Zubereitung: Butter zerlassen und kaltstellen. In die erkaltete, wieder etwas fest gewordene Butter nach und nach Esslöffelweise Puderzucker Vanillin-Zucker, Salz, Ei und Koriander rühren. Weizenmehl und Speisestärke mischen. sieben und unterrühren. Den Teig in Form von Ringen auf ein Backblech spritzen. Im vorgeheizten Backofen (175-200 C) 8-10 min. backen.

 

 

Cognac-Scheiben

 

  • Zutaten:
  • 320 g gesiebtes Mehl
  • 120 g Zucker
  • 200 g weiche Butter
  • 100 g geschälte und geriebene Mandeln
  • 2 Eigelb
  • geriebene Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone

 

  • Füllung:
  • 200 g geriebene Mandeln
  • 300 g Staubzucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 5 Eßl Cognac

 

  • Verzierung:
  • geschälte und halbierte Mandeln
  • 2 Eigelb

 

Zubereitung: Die Zutaten werden auf einem Brett zu einem Knetteig verarbeitet. Den Knetteig für eine Stunde kühl stellen und ruhen lassen. Anschließend wird der Teig messerrückendick ausgerollt. Hiervon werden Scheiben mit einem Durchmesser von ca. 4 cm ausgestochen. Die Hälfte der ausgestochenen Scheiben wird vor dem Backen mit Eigelb bestrichen und mit einer halbierten und geschalten Mandel belegt.

Die übrigen Scheiben werden leer gebacken. Backzeit: 10 – 15 min bei 175 Grad (Backofen) 160 Grad (Heißluft). Nach dem Backen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Für die Füllung Mandeln, Staubzucker und Vanillezucker in einer Schüssel mit dem Cognac zu einem Brei vermengen. Die gebackenen Scheiben (jeweils 2 Scheiben – als Oberseite diejenige, die mit der Mandel verziert wurde) werden mit der Füllung zusammengeklebt. Die fertiggestellten Cognac-Scheiben sollten in einer Blechdose aufbewahrt werden.

 

 

Elisenlebkuchen

 

  •  Zutaten Teig:
  • 470 g Zucker
  • 6 Eier; a 55 g
  • 1 Teel. Vanillezucker
  • 240 g Haselnüsse; grob gemahlen
  • 240 g Haselnüsse; fein gemahlen
  • 50 g Walnüsse; grob gehackt
  • 100 g Orangeat; fein geschnitten
  • 100 g Zitronat; fein geschnitten
  • 1 Zitrone; abgeriebene Schale
  • 1 Orange; abgeriebene Schale
  • 1 Eßl. Kandiertes Ingwer; fein gehackt
  • 1/2 Teel. Zimt; gemahlen
  • 1/2 Teel. Gewürznelke; gemahlen
  • 1/2 Teel. Koriander; gemahlen
  • 1/2 Teel. Piment; gemahlen
  • 1/2 Teel. Muskatblute; (Macis), gemahlen
  • 1/2 Teel. Kardamom; gemahlen
  • 1/2 Teel. Muskatnuss; gemahlen
  • 150 Backoblaten; (50 mm Durchmesser)

 

  • Punchglasur:
  • 130 g Puderzucker
  • 2 Eßl. Rum
  • 2 Eßl. Rotwein

 

Zubereitung: Zucker, Eier und Vanillezucker so lange schaumig rühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Nüsse, Orangeat, Zitronat, Zitronen- und¨ Orangenschale, Ingwer und Gewürze untermischen. Abgedeckt an einem kühlen Ort 24 Stunden ruhen lassen.

Kleine, etwa 15 bis 17 g schwere Kugeln aus der Lebkuchenmasse formen und so auf die Oblaten setzen, dass ein 3 bis 5 mm breiter Rand frei bleibt. Die Oblaten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen 12 bis 15 Minuten lang hellbraun backen (die Lebkuchen sollten innen nicht ganz gar sein). Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

 

Punchglasur: Puderzucker mit Rum und Rotwein glattrühren. Die Lebkuchen einzeln mit der oberen Seite in die Glasur tauchen, trocknen lassen. Solange die Glasur noch weich ist, nach Belieben mit Nüsse und/oder kandierten Fruchte verzieren.

Die Lebkuchen in einer Blechdose mit einem Stück Pergamentpapier abdecken und einige Apfelschalen darüberlegen. So bleiben die Lebkuchen weich und saftig. Nach etwa 10 Tagen haben die Lebkuchen die optimale Beschaffenheit.

 

 

Goldplätzchen

 

  • Zutaten:
  • 250 g Weizenmehl
  • 2 gestrichene Teel. Backpulver
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 2 Tropfen Backöl-Zitrone
  • 3 Eigelb
  • 125 g Margarine (z.B. Sanella)
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • Mandelhälften

 

Zubereitung: Zutaten mischen und kneten. Knetteig knapp 1/2 cm dick ausrollen, Plätzchen (Durchmesser 5cm) ausstechen, auf ein Backblech legen und mit je 1 Mandelhälfte belegen. Im vorgeheizten Backofen (175-200 ◦C) etwa 12 min. backen.

 

 

Korinthenplätzchen

 

  • Zutaten:
  • 250 g Weizenmehl
  • 1 gestrichener Teel. Backpulver
  • 125 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1/2 Fläschchen Rum-Aroma
  • 1 gestrichener Teel. gemahlener Zimt
  • 1 Ei
  • 150 g Butter oder Margarine
  • 75 g verlesene Korinthen
  • Salz

 

Zubereitung: Zutaten zu einem Teig verkneten. In kleinen Mengen etwa 2mm dick ausrollen. Runde Plätzchen (Durchmesser 5cm) ausstechen und auf ein Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen (175-200 ◦C) etwa 10 min. backen.

 

 

Lebkuchenhäuschen

 

  • Zutaten: (1 Haus)
  • 1,5 kg Honig
  • 425 ml Wasser
  • 975 g Roggenmehl
  • 900 g Weizenmehl
  • 150 g feingehacktes Zitronat
  • 150 g feingehacktes Orangeat
  • 60 g Lebkuchengewürz
  • 45 g Natron
  • 30 geschalte Mandeln
  • 2 Eßl. Zitronensaft
  • 2 Eiweiße
  • 500 g Puderzucker
  • buntes Zuckerwerk nach Belieben
  • Butter oder Margarine zum Einfetten der Bleche

 

Zubereitung: Honig und Wasser unter Rühren aufkochen, dann abkühlen lassen. Mehl auf eine Unterlage sieben. Zitronat, Orangeat und Lebkuchengewürz drüberstreuen. In die Mitte eine Vertiefung drücken und den fast erkalteten Honig hineingießen. Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zuletzt das Natron kräftig unter den Teig mischen. Zugedeckt 1-2 Tage stehen lassen; so wird der Lebkuchenteig besonders locker. Zwei Backbleche leicht einfetten.

Backofen auf 200 C vorheizen. Aus dem Teig 40 cm lange und 1,5 cm starke Strange rollen und im Abstand von 2-3 mm nebeneinander auf das Backblech legen. Es soll ein Rechteck von 40 x 26 cm entstehen. Der Teig geht beim Backen auf, so dass sich die Zwischenräume schließen und eine ’Blockhausplatte’ entsteht. Die Platte auf mittlerer Einschubhohe im Backofen 20-30 Minuten backen. Einen Großteil des Honigkuchenteigs 1 cm dick ausrollen und eine Platte von 25 x 30 cm, sowie eine zweite von 34 x 28 cm ausschneiden. Platten auf das Backblech legen, mehrmals mit einer Gabel einstechen und auf mittlerer Einschubhohe 12-18 Minuten backen.

Aus der 40 x 26 cm großen Platte, die zuerst gebacken wurde, mit Hilfe von Schablonen mit einem dünnen Messer Giebel und Seitenwände des Blockhauses wie folgt schneiden. Die Seitenwände des Blockhauses sind¨ zwei rechteckige Platten von 20 x 10 cm. Die Vorderfront und Ruckseite des Hauses sind zwei rechteckige Platten von 20 x 16 cm, von denen Ecken abgeschnitten werden, damit sich Giebel ergeben. An den 16 cm langen Seiten in 10 cm hohe ansetzen und zur Mitte der oberen Seite schneiden.

Dadurch ergibt sich eine Vorder- und Ruckseite des Hauses mit Giebel. Aus der Vorderfront eine Tür und ein Fenster ausschneiden. Die glatte Platte von 25 x 30 cm in der Mitte durchschneiden, so dass sich zwei Dachflachen von je 25 x 15 cm ergeben. Die 34 x 28 cm¨ große Platte wird als Bodenplatte verwendet. Den Teigrest 0,5 cm stark ausrollen und 10 kleine Lebkuchen ausschneiden und mit jeweils einer Mandel belegen. Außerdem Bausteine für einen Kamin, eine Tür, zwei Fensterläden und Streifen für einen Zaun schneiden und 12-15 Minuten backen.

Aus Zitronensaft, Eiweißen und Puderzucker eine streichfähige, zähe Glasur anrühren. Die Teile des Knusperhäuschens mit Hilfe der Glasur zusammensetzen; jeweils gut trocknen lassen, ehe das nächste Teil an das Haus gebaut wird. Dach und Kamin mit Zuckerguss bestreichen, so dass es wie frisch gefallener Schnee wirkt. Das Haus nach eigener Phantasie mit Lebkuchen und buntem Zuckerwerk schmucken. Sie werden sehen, das Ergebnis ist fast zu schade zum Essen – wenn es nicht so lecker wäre!

 

 

Luisenkekse

 

  • Zutaten:
  • 250 g Weizenmehl
  • 3 g (1 gestrichener Teel.) Backpulver
  • 30 g Kakao
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Flaschen Rumaroma
  • 3 Eßl. Wasser
  • 125 g Butter oder Margarine

 

Zubereitung: Zutaten mischen und kneten. Aus dem Knetteig ca. 3 cm dicke Rollen formen, sie in Zucker walzen, kaltstellen, in Scheiben schneiden und auf ein Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen (175-200 ◦C) etwa 10 min. backen.

 

 

Nougatkipferl

 

  • Zutaten:
  • 100 g Butter
  • 200 g Nougatrohmasse
  • Ei
  • Vanillearoma
  • 1 Prise Salz
  • 300 g Mehl
  • Backpulver
  • Schokoladenglasur

 

Zubereitung: Butter, Nougatmasse, Ei, Vanillearoma und Salz zu einer leicht schaumigen Masse verrühren. Mehl mit Backpulver mischen, sieben und unter die Masse rühren, ca. 1 Std. kaltstellen. Teig zu ca. 6-8 cm langen Rollen formen, in Hörnchen-Form auf ein gefettetes Blech legen und ca.15 min. bei 190 ◦C auf der mittleren Schiene backen. Die abgekühlten Hörnchen mit den Spitzen in die Schokoladenglasur tauchen, gut trocknen lassen.

 

 

Punschbrezel

 

  • Zutaten:
  • 200 g weiche Butter oder Margarine
  • 300 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 Btl. Vanillearoma
  • 300 g Mehl
  • 6 cl Rum
  • 2 Teel. Zitronensaft

 

Zubereitung: Butter, 100 g Puderzucker, Eigelb, Salz und Vanillearoma zu einer glatten Masse verrühren. Mehl sieben, unter den Teig kneten und 2 Std. kaltstellen. Vom Teig jeweils nur ein Stück abnehmen und ca. 1/2 x 25 cm lange Stangen rollen und zu Brezeln formen, den Rest des Teiges immer wieder kaltstellen. Die Brezeln bei 180 C 20 – 25 min. backen. Rum und Zitronensaft mit Rest Puderzucker für den Guss¨ anrühren und auf der gebackenen Brezel möglichst dick auftragen.

 

 

Zimtsterne

 

  • Zutaten:
  • 250 g feine Haferflocken
  • 100 g Mehl
  • 180 g Zucker
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 250 g Margarine
  • 4 g Zimt (1 geh. Teel.)
  • 1 Ei
  • abgeriebene Schale einer halben Zitrone
  • 1 Eiweiß
  • 1-2 Eßl. Zitronensaft
  • 200 g Puderzucker

 

Zubereitung: Für die Glasur Eiweiß, Zitronensaft und Puderzucker zu einer dicken Masse verrühren. Ein Teil der Haferflocken (50 g) wird in einer Pfanne angeröstet, wieder abgekühlt und mit den restlichen Zutaten verknetet. Der Teig sollte im Kühlschrank gut auskühlen, bevor er nicht zu dünn ausgerollt wird.

Dann stechen Sie Sterne aus, die auf einem gefetteten Backblech 8-10 Minuten bei ca. 190 C im vorgeheizten Ofen gebacken werden. Die abgekühlten Zimtsterne werden dick mit Zuckerglasur bestrichen, die Sie außerdem noch mit Schokoladenstreusel, Buntzucker oder Mandeln verzieren können.

 

 

Amerikanisches Ingwerbrot

 

  • Zutaten:
  • 1/2 Tasse Butter
  • 1/2 Tasse brauner Zucker (feucht)
  • 1/2 Tasse Melasse
  • 1/2 Tasse goldgelber Sirup (eventuell Ahornsirup)
  • 1/4 Tasse Koch-Sherry
  • 3 Tassen feines, normales Mehl
  • Weinstein
  • Tasse Sultaninen oder Rosinen
  • 1/2 Tasse warme Milch
  • gemahlener Ingwer (Pulver)
  • 1/2 Teel. Zimt, gemahlen
  • 1/2 Teel. Mazis (Muskatblute)¨
  • 1/2 Teel. Muskatnuss, gerieben
  • Eier, gut geschlagen
  • Saft und geriebene Schale einer großen Orange
  • Natronwasser (aufgelöst in 2 Eßl warmem Wasser)

 

Zubereitung: Butter sämig schlagen, Zucker dazugeben, gut durchrühren. Melasse und Sirup zufügen, ebenso Milch, Gewürze und Sherry. Gut vermengen. Weinstein mit Mehl sieben und abwechselnd mit den geschlagenen Eiern zur Butter-Zucker-Mischung geben. Orangensaft und die geriebene Orangenschale dazutun sowie das aufgelöste Natronwasser und die Rosinen. In eine gut gefettete Form (12 x 9 x 3 Inches, entspricht ca. 30 x 23 x 7,5 cm) geben.

Backzeit: Im Originalrezept ist von 350 Grad die Rede. Umgerechnet auf unsere Maßeinheit durfte die Temperatur bei 180 Grad (ähnlich wie bei Honigkuchen) liegen. Den Ofen mäßig vorheizen und etwa 45 bis 50 min backen. Die Maßeinheit ist im amerikanischen Originalrezept mit Tassen angegeben, das entspricht im Englischen etwa folgenden Einheiten: 1 cup flour = vier Unzen = etwa 120 g; 1 cup fat = acht Unzen = etwa 240 ml.

Weinstein und Natron können durch ein Päckchen Backpulver ersetzt werden, da dieses aus kohlensaurem Natron und weinsaurem Kalium besteht. Anstelle von Melasse wurde Honig verwendet. Alle etwas exotischeren Backzutaten sind in großen Supermärkten erhältlich.

 

 

Bierbrot

 

  • Zutaten:
  • 500 Gramm Weizenmehl
  • 2 Teelöffel Backpulver1 Teelöffel Salz
  • 2 Esslöffel Honig
  • 1/4 Liter Bier (am besten Pils)
  • 100 Gramm Butter

 

Zubereitung: Alle Zutaten außer Butter in einer Schüssel vermischen und in die Kastenform geben. Die geschmolzene Butter über dem Brot verteilen. Etwa 1 Stunde bei 180 Grad backen, am besten warm essen. Abwandlungen: zusätzlich 1 Teelöffel Kümmel oder 200 Gramm Mehl durch Haselnüsse ersetzen.

 

 

Buttermilchbrötchen

 

  •  Zutaten: (12 Brötchen)
  • 1 Pack. Trockenhefe
  • 2 Eßl. lauwarmes Wasser
  • 200 g Weizenmehl Typ 405; evtl. 25
  • 3/4 Teel. Salz
  • 3/4 Teel. Backpulver
  • 25 g Butter oder Margarine
  • 1/8 l Buttermilch

 

Zubereitung: Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen. Etwas anziehen lassen. Mehl mit dem Salz und dem Backpulver in eine Schale sieben. Die Butter in Flocken dazugeben, die Buttermilch angießen, alles leicht verrühren, dann die aufgelöste Hefe daruntermischen. Den Teig schlagen, bis er sich von der Schüssel löst.

Den Teig auf bemehltem Brett kurz durchkneten, eventuell noch etwas Mehl unterkneten. Den nicht zu festen Teig zu einem Strang rollen und in entsprechende Anzahl Stücke teilen. Aus jedem Stückchen einen glatten Ball formen und auf ein gefettetes Backblech setzen. Mit einem Kuchentuch zudecken, 15 Minuten an warmem Ort gehen lassen.

Den Backofen auf 220 Grad C (Gas Stufe 4) vorheizen. Das Blech auf der untersten Schiene einschieben und die Brötchen 20 Minuten backen. So schmeckt es am besten: Mit Butter zu Tee oder Kakao. Variante: Die Teigkugeln in einer Auflaufform backen, wie Rohrnudeln auseinanderbrechen und heiß mit Vanillesauce essen.

Dunkle Buttermilchbrötchen: Alle Zutaten genauso verarbeiten, nur statt Weizenmehl Typ 405 Roggenmehl Typ 997 verwenden. Mit einem Teelöffel Speisestarke, in 1/8 l Wasser aufgekocht, heiß bestreichen, das gibt Glanz. Vor dem Gehen der Brötchen kann man die Dinger auch einfrieren, hat dann einen Vorrat für die nächsten Tage. Abends in den Kühlschrank, dort auftauen und über Nacht gehen lassen, morgens backen. Muss man halt ein bisserl experimentieren.

 

 

Judische Bagel

 

  • Zutaten:
  • 400 g Hartweizenmehl
  • 15 g Hefe; frisch
  • 1/4 l Milch
  • 50 g Butter
  • 30 g Zucker; fein
  • 1/2 Teel. Salz
  • 1 Ei
  • Mohn, Sesam oder grobes Salz

 

Zubereitung: Die Milch zum Kochen bringen, den Topf von der Kochstelle nehmen und Butter, Zucker und Salz hineingeben. Rühren, bis die Butter geschmolzen ist. Die Milchmischung in eine Schüssel geben und abkühlen lassen, bis sie nur noch lauwarm ist. Die Hefe darin auflösen und die Mischung etwa 10 Minuten stehen lassen bis sich Blasen bilden.

Das Eiweiß und die Hefemischung schlagen, nach und nach das Mehl dazugeben und zu einem glatten, weichen Teig verarbeiten, Den Teig auf die mit Mehl bestreute Arbeitsfläche geben und etwa 15 Minuten kneten, bis er geschmeidig ist und nicht mehr klebt. Den Teigball in einen mit Öl ausgestrichenen Plastikbeutel geben; etwa 1 Stunde an einem warmen Platz liegenlassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

Den Teig in 24 Stücke (pro Rezept) teilen und jedes Stück zu einem etwa bleistiftlangen, fingerdicken Strang mit spitz zulaufenden Enden rollen. Aus den Strangen gleichmäßige Ringe formen und die Enden fest zusammendrücken. Die Ringe auf der mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche etwa 10 Minuten gehen lassen, bis sich ihr Volumen zu vergrößern beginnt. In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und jeweils ein paar Bagel für etwa 15 Sekunden hineingeben, bis sie größer werden und an die Oberflache kommen. (Bei zu langem Kochen verlieren sie ihre Form; sie sollten daher rasch und vorsichtig mit einem Schaumlöffel herausgehoben werden.)

Die Bagel auf ein mit Butter bestrichenes Backblech legen, mit Eigelb bestreichen und nach Belieben mit Mohn, Sesam oder wenigen Salzkristallen bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad etwa 20 Minuten backen, bis sie braun sind. Auf Kuchengittern abkühlen lassen.

 

 

Knackebrot

 

  • Zutaten: (4 Portionen)
  • 150 g Roggenmehl
  • 150 g Weizenmehl
  • 50 g Weizenvollkornmehl
  • 50 g Roggenvollkornmehl
  • 50 g Gerstenschrot
  • 50 g Haferschrot
  • 70 g Butter
  • 1 Teel. Backpulver
  • 3/8 l lauwarme Milch
  • 1 Teel. Zucker
  • 1/2 Eßl. Salz
  • 1 Teel. gemahlenen Fenchel
  • Kleie fürs Backblech

 

Zubereitung: Das vermischte Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Vertiefung drücken. Die ganzen Zutaten in die Vertiefung geben und mit der Milch zu einem elastischen Teig kneten. Den Teig 1 Stunde rasten lassen, auf einer bemehlten Arbeitsflache nochmals kurz durcharbeiten, in beliebig gleich große Stücke teilen, runde Kugeln formen und jedes Stück zu einem runden, dünnen Fladen ausrollen.

Die Fladen auf das mit Kleie bestreute Blech legen, mit einer Gabel durch und durch einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad backen. Die Fladen sollen nicht braun werden. Nach dem Backen neben dem Herd auslegen und etwas trocknen lassen. Backzeit: ca. 20 Minuten.

 

 

Laugenbrezel

 

  • Zutaten: (ca. 15 Stück)
  • 40 g Hefe
  • 1 l Wasser
  • 5 g Natron
  • 500 g Mehl
  • 1/4 l lauwarmes Wasser
  • 1 Eßl Salz

 

Zubereitung: Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Das Mehl in eine Schüssel sieben, die aufgelöste Hefe dazugeben und alles mit Wasser und Salz zu einem Teig rühren, dann kneten und gut durcharbeiten, bis er Blasen wirft und sich von der Schüssel löst. Auf dem bemehlten Backbrett zu einer Rolle formen und in 15 gleiche Stücke schneiden.

Die Stücke einzeln weiter ausrollen, bis sie jeweils 40 cm lang sind. Dann Brezeln formen und zugedeckt 10 Minuten gehen lassen. Inzwischen 1 Liter Wasser mit 5 g Natron zum Kochen bringen und die gegangenen Brezeln für 30 Sekunden in das kochende Wasser legen. Dann mit dem Schaumlöffel herausnehmen und auf ein gefettetes, heißes Backblech legen. Mit dem groben Salz bestreuen. Backzeit: 15 – 20 Minuten Elektroherd: 225 Grad Celsius.

PS.: Natronlauge nicht mit Aluminiumteile in Verbindung bringen da starke Korrosion an den Teilen entsteht und dann die Sachen recht unansehnlich werden! Es sollten alle Teile, auch aus Edelstahl die mit der Lauge in Berührung kamen, gründlich gereinigt werden.

 

 

Quarkweißbrot

 

  • Zutaten:
  • 50 g Margarine
  • 50 g Zucker
  • Salz
  • 250 g trockener Quark
  • 500 g Weizenmehl
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 7 Eßl. Milch

 

Zubereitung: Rührteig bereiten. Den Rest des Mehls unterkneten. (Das Mehl lässt sich schwer unterarbeiten, jedoch keine Flüssigkeit mehr zusetzen). Teig in eine gefettete Kastenform geben, mit Milch bestreichen, der Lange nach etwa 1 cm tief einschneiden. Backofen auf 175 C – 200 C vorheizen und das Brot ca. 45-60 Minuten backen.

 

 

Roggenmischbrot

 

  • Zutaten:
  • 350 g Roggenmehl Typ 1150
  • 300 g Weizenmehl Typ 550
  • 700 g Sauerteig
  • 20 g Salz
  • 20 g Hefe (Frischhefe) =1/2 Packung a 45 g
  • 300 ml Wasser 40 Grad warm
  • 1 Teel. Zucker
  • 30 g Kümmel oder
  • 30 g Brotgewürz oder
  • 30 g grüner Pfeffer oder
  • 150 g Schinken, luftgetrocknet, fein gewürfelt

 

Zubereitung: Von den 300 ml Wasser 50 ml abnehmen, mit zerbröckelter Hefe, 1 Teel. Zucker und 2 Eßl Mehl verrühren. Den Vorteig 15 min gehen lassen. Für den Brotteig die beiden Mehlsorten, Salz und Brotgewürz in einer Steingutschüssel gut vermischen. Sauerteig zugeben und mit Mehlmischung bedecken. Den Hefeansatz und fast das gesamte restliche Wasser (40 Grad warm!) zugeben.

Die Masse wirklich gut von Hand kneten, das restliche Wasser zwischendurch zugeben und den Teigling ruhig öfters mal mit voller Kraft auf die Arbeitsflache werfen. Der Teig ist erst dann fertig geknetet, wenn er sich komplett von der Schüssel löst. Das kann ca. 20 Minuten dauern. Schüssel mit einem Handtuch bedecken, 1/2 Stunde gehen lassen.

Den Teig erneut gut durchkneten. Die Oberflache des Brotes benötigt eine gewisse Spannung damit das Brot beim Backen seine Form behalt. Das erreicht man, in dem ein umgedrehtes ’U’ geformt wird: Die eine Hand – beim Rechtshänder ist es die linke – soll den Teig fuhren. Die andere Hand zieht die Oberfläche mit dem Handballen stramm und schiebt den Teig gleichzeitig mit den Fingern in die Öffnung. Der Brotlaib wird dabei ständig gedreht.

Den Teigling auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit Roggenmehl bemehlen, 1 Stunde zugedeckt mit einem Handtuch gehen lassen. Zwischenzeitlich 2 Tassen mit Wasser in den Backofen stellen, auf 250 Grad vorheizen. Unmittelbar Einschieben des Brotes kann man den Teig an der Oberfläche einritzen Das Backblech rasch auf mittlerer Schiene einschieben. Alle 15 min. den Backofen 25 Grad runterregeln. Das Brot ist dann fertig, wenn es beim Anklopfen auf der Unterseite hohl klingt (nach ca. 1 Stunde Backzeit).

 

 

Rosinenbrötchen

 

  • Zutaten:
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1/4 l warmes Wasser
  • 1 Päckchen Rosinen
  • 2 Prisen Salz
  • Dosenmilch

 

Zubereitung: Das Mehl in eine Schüssel sieben und die Trockenhefe unterrühren. Dann das Salz und das Wasser zugeben und zu einem Teig kneten. Die Rosinen von Hand einkneten und den Teig an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat. Aus dem Teig kleine Brötchen formen und nochmals auf dem Blech etwas gehen lassen. Bei 220 C ca. 20-30 Minuten backen. Wenn die Brötchen anfangen braun zu werden mit der Dosenmilch bestreichen.

 

 

Rustikales Vollkornbrot

 

  • Zutaten:
  • 700 g Weizen-Vollkornmehl
  • 300 g Roggen-Vollkornmehl
  • 150 g Sauerteig (1 Beutel)
  • 1 Würfel Hefe
  • 22g Salz
  • 680 ml warmes Wasser

 

Zubereitung: Mit allen Zutaten mittels einer Kuchenmaschine (Knethaken) einen glatten Teig bereiten. Knetzeit ca. 5 Minuten. Schüssel abdecken und an einem warmen Platz ca. 30 Minuten gehen lassen. Den Teig auf eine bemehlte Tischplatte geben. In zwei gleich schwere Stücke teilen, zur Teigkugel formen und zur Brotform rollen. Auf ein gefettetes Backblech setzen oder in eine Backform legen. Mit einem Kuchentuch abgedeckt an einem warmen Platz ca. 20 Minuten gehen lassen. Vorsichtig mit Wasser oder Milch abstreichen oder mit Mehl bestreuen.

Die Teigoberflache 2-3-mal mit einem scharfen Messer flach einschneiden. In den vorgeheizten Backofen (230 C) schieben und ca. 50 Minuten backen. Nach halber Backzeit Ofentemperatur auf 200 C zurückschalten. Zur besseren Volumenbildung: Flache Schale mit Wasser beim Backen mit in den Ofen stellen. Die Säuerung des Brotes ist auch möglich mit selbstbereitetem Sauerteig oder mit Sauerteig vom Backer. Zur Geschmacksabwandlung können Brotgewürze wie Kümmel, Fenchel, Koriander, Anis, geröstete Zwiebeln oder geräucherten Speck verwenden.

 

 

Vollkornbrot

 

  • Zutaten: (1 Brot)
  • 500 g Weizenmehl (Typ 1050)
  • 250 g Roggenschrot
  • 250 g Weizenschrot
  • 100 g Leinsamen
  • 100 g Sesam
  • 150 g Sonnenblumenkerne
  • 175 g Rubenkraut
  • 1 l Buttermilch
  • 3 Würfel Hefe
  • 1 1/2 Eßl. Salz

 

Zubereitung: Alle Zutaten in die auf 30 Grad C erhitzte Buttermilch einrühren. Den Teig in eine gut gefettete und bemehlte Brotform gießen und bei 150 Grad 2 bis 2 1/2 Std. backen. Hinweis: Der Teig braucht vor dem Backen nicht zu gehen.

Es sollte noch eine Tasse mit heißem Wasser mit in den Backofen gestellt werden. Ein sehr herzhaftes Brot, das sehr gut mit Schmalz, Schinken, Leberwurst oder auch frischen Käsesorten schmeckt. Zubereitungszeit 15 min. Backzeit 2 – 2 1/2 Std.

 

 

Pizza – Grundrezept (Hefeteig)

 

  • Zutaten:
  • 400 g oder 450 g Mehl
  • 1 gestrichener Teel. Salz
  • 20 g frische Hefe oder 1 Tütchen Trockenhefe
  • 190 ml lauwarmes Wasser
  • eventuell 2 Eßl. Olivenöl

 

Zubereitung: Das Mehl in eine große Schüssel sieben und Salz darauf streuen. Eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. Mit 7 Eßl. Wasser verrühren. Etwas Mehl darüber streuen. Zugedeckt an einem warmen Platz 15 Minuten gehen lassen, bis sich an der Oberflache Risse zeigen. Den Hefeansatz, das restliche Wasser und eventuell Olivenöl zu einem Teig durcharbeiten.

Etwa 10 Minuten kräftig weiterkneten, bis der Teig elastisch ist und nicht mehr klebt. Zugedeckt an einem warmen Platz erneut 20-30 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Nach eigenen Wunsch weiterverarbeiten. bei 190 ◦C ca. 45-60 Minuten backen. Nach diesem Teig kann auch Brot gebacken werden, nur das Mehl muss auf 500 g erhöht werden. Rosinenbrot braucht 1 Päckchen Rosinen (200 g – 250 g).

 

 

Quark-Butter-Teig – Grundrezept

 

  • Zutaten:
  • 200 g Magerquark
  • 200 g Butter
  • 1 Eigelb
  • 200 g Mehl
  • 1/2 Teel. Backpulver
  • 1 Prise Salz

 

Zubereitung: Den gut ausgedruckten Magerquark mit der Butter und dem Eigelb verrühren. Das Mehl mit Backpulver und Salz durchsieben und mit dem Ruhrlöffel untermischen. Rasch mit den Händen den Teig gut, aber nicht zu lange verkneten. Der Teig darf nicht handwarm werden. In Backpapier oder Alufolie einwickeln und über Nacht (10-12 Stunden) im Kühlschrank ruhen lassen. Am nächsten Tag mit einem gut bemehlten Wellholz den Teig ausrollen und weiterverarbeiten.

 

 

Sauerteig – Grundrezept

 

  • Zutaten:
  • 400 g Roggenvollkornmehl
  • 320g reine Buttermilch

 

Zubereitung: 1 Eßl. Roggenvollkornmehl mit 4 Eßl. reiner Buttermilch gut verrühren, das Gefäß abdecken und den Ansatz 24-36 Stunden warmstellen. Den Ansatz mit 100 g Buttermilch und 150 g Mehl sehr gut verkneten. Bei Zimmertemperatur über Nacht gehen lassen. Am nächsten Tag dem Ansatz das restliche Mehl und die restliche Buttermilch zusetzen. Sehr gründlich durchkneten und an einem warmen Ort weitere 3-6 Stunden gehen lassen. Es ergeben sich 800 g Sauerteig, der nach Belieben weiterverarbeitet oder eingefroren werden kann.

 

 

Strudelteig – Grundrezept

 

  • Zutaten:
  • 225 g Weizenmehl
  • 1/2 Teel. Salz
  • 1 großes Ei, leicht verquirlt
  • 2 Eßl. pflanzliches Öl
  • 3 Eßl. lauwarmes Wasser

 

Zubereitung: Das Mehl mit dem Salz sieben. In die Mitte eine Mulde drücken und das Ei und das Öl hineingeben. Nach und nach das Wasser hineinrühren, so dass sich ein weicher, klebriger Teig ergibt. Den Teig solange bearbeiten, bis er sich von der Schüsselwand lost, dann auf eine¨ leicht bemehlte Arbeitsflache legen und etwa 15 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen und mit einem warmen Tuch bedeckt 1 Stunde ruhen lassen. Das Rollholz anwärmen und ein großes sauberes Kuchentuch mit Mehl bestreuen.

Den Teigballen auf das Tuch legen und zu einem möglichst dünnen Rechteck ausrollen. Zwischendurch immer wieder hochnehmen und umdrehen, damit er nicht am Tuch kleben bleibt. Den Teig auf den Handrücken hochnehmen und von der Mitte nach außen vorsichtig auseinanderziehen, bis er papierdünn ist – man sollte durch den Teig¨ hindurch etwas lesen können; dieses Ziel zu erreichen dürfte jedoch jahrelange Praxis und Geduld erfordern. Vor der Weiterverwendung den Teig 15 Minuten ruhen lassen.

 

 

Apfelstrudel

 

  • Zutaten:
  • 6 Blatt Blätterteig
  • 1 kg säuerliche Apfel (wichtig! mit süßen schmeckt es nicht!)
  • reichlich Rosinen (evtl. mit Rum beträufeln)
  • reichlich Mandeln in Spalten gehackt oder als Blatter
  • reichlich Aprikosenmarmelade (etwa 250 – 500 g)
  • Zitronensaft
  • etwas Zucker (Rohrzucker ist besonders gut)
  • Rum
  • einige Esslöffel Paniermehl

 

Zubereitung: Apfel schälen, in dünne Spalten schneiden, mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Rosinen, Mandeln und Zucker und Paniermehl zugeben, gut durchmischen. Dann Aprikosenmarmelade und Rum dazugeben, nochmals gut rühren. Blätterteig ausrollen, die verschiedenen Teigstücke miteinander verbinden, so dass eine große Fläche entsteht. Wichtig ist, dass keine Locher im Teig sind! Beim Backen zieht die Füllung nämlich extrem Wasser (daher auch das Paniermehl). Die Füllmasse als längliches Band auf den Teig füllen.

Dann den Teig mit Eiweiß bepinseln (damit er klebt) und eine geschlossene (!) Rolle formen. Den Strudelteig kann man mit Teigresten dekorieren. Dann mit einer Mischung aus Eigelb und Milch bepinseln (dann glänzt er nach dem Backen) und abbacken, bis er goldgelb-goldbraun ist (Temperatur um 175 C). Wenn man den Strudel auf das Blech legt, muss man sehr, sehr vorsichtig sein, da er sehr leicht bricht. Am leichtesten geht es mit Backpapier, das dann vorsichtig auf das Blech gezogen wird.

 

 

Apfelstrudel mit Vanillesoße

 

  • Zutaten:
  • +Zutaten für den Teig:
  • 250 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1/8 l Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Öl

 

  • Zutaten für die Füllung
  • 50 g Butter oder Margarine
  • 50 g Paniermehl (Semmelbrösel)
  • 1 kg mürbe Apfel
  • 75 g Zucker
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 50 g Rosinen

 

  • Zutaten zum Bestreichen und Bestreuen
  • 30 g Butter oder Margarine
  • 30 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Instant-Vanillesoße
  • 1/4 l Milch
  • 1/8 l Schlagsahne
  • 1 Päckchen Sahnefestiger

 

Zubereitung: Mehl in Schüssel geben. In Mitte Vertiefung eindrücken. Ei in Messbecher geben und mit Wasser auf 1/8 l ergänzen. Flüssigkeit, Salz und Öl zum Mehl geben. Von der Mitte aus verrühren, bis der Teig zusammenhält. Mit den Händen zu einem Kloß verkneten und auf ein Brett schlagen. Den Kloß mit wenig lauwarmen Wasser bestreichen. An einem warmen Ort mit feuchtem Tuch bedeckt 1/2 Stunde ruhen lassen.

Für die Füllung Fett erhitzen, Paniermehl dazugeben und unter Rühren gold-braun rösten. Apfel waschen, schälen, vierteln, entkernen und in feine Scheiben schneiden, mit Zucker, Zimt, Vanillin-Zucker, Mandeln und gewaschenen Rosinen vermischen und 10 min durchziehen lassen.

Ein Leinentuch mit Mehl bestäuben. Strudelteig darauf geben und zu großem Rechteck (50 x 30 cm) ausrollen. Vorsichtig über beide Handrücken ausziehen, bis Teig so dünn ist, dass die Struktur des Tuches zu sehen ist. Fettbrösel (bis auf einen 2-3 cm breiten Rand) auf dem Strudelteig verteilen. Eine 5cm breiten Streifen Apfelfüllung auf dem Teig verteilen und glattstreichen.

Teigränder nach innen schlagen. Strudel von der Längsseite her durch Anheben des Tuches um eine halbe Drehung aufrollen. Dann wieder eine 5 cm breiten Streifen Apfelfüllung auf den Teig geben bis die Füllung verbraucht ist. Strudel auf ein gefettetes Blech legen und mit zerlassenem Fett bestreichen. Im vorgeheizten Ofen (225 Grad Celsius) etwa 35 – 45 min backen. Strudel sofort mit Puderzucker bestreuen. Soßenpulver mit 1/4 l Milch 1/2 min kräftig verrühren. Sahne steif schlagen (Sahnefestiger dazugeben),  kurz verschlagen, mit der Vanillesoße zum Strudel geben.